Aktuelles

21.4.2016

Osnabrücker Hochschulen bieten Kooperation an

ZIM-Förderung und Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen

.. für die Entwicklung neuer Produkte. Auf Einladung der Heidrun Stubbe GmbH kamen Vertreter der Hochschule nach Georgsmarienhütte, um bei einem Infoabend für Unternehmen und Wirtschaftsförderer Ihre Angebote vorzustellen. Für die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren sind die Hochschule und die Universität Osnabrück  ideale Partner für Unternehmen jeder Größe.

Sie bieten die Möglichkeiten für gemeinsame Projekte, für die auch Fördermittel beantragt werden können. Studierende und Absolventen lassen sich in solche Projekte einbinden und haben gleichzeitig noch persönliche Kontakte zu ihren Fachbereichen. Bei mehr als 500 Professuren und 46 Laborbereichen ist jedoch der oder die richtige Kontaktperson nicht leicht zu finden. Hierbei hilft die Stelle für Wissens- und Technologietransfer (WTT), deren Leiter Dr. Gerold Holtkamp im Innovationszentrum Georgsmarienhütte den Kooperationsservice der WTT vorstellte. 

Beliebte Partner für die Zusammenarbeit sind unter anderem die Fachbereiche Wirtschaft, Agrarwissenschaft, Logistik, Informatik, Physik, Leichtbau und Elektrische Antriebstechnik. Dr. Holtkamp stellte beispielhaft einige Projekte vor. Dazu gehört die Statikprüfung für Paletten ebenso wie optische Messungen, Fertigungsoptimiertes Kleben und die Entwicklung von Fahrzeugstrukturen in Profilbauweise. Letzteres wurde als Gemeinschaftsprojekt mit 3 Industrieunternehmen durchgeführt.

Die Kosten für solche Projekte können teilweise mit Forschungsmitteln gefördert werden. Hierzu stellte Frau Miriam Sufraga vom WTT das Förderprogram "ZIM" (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des Bundeswirtschaftsministeriums vor. Wie Innovationsberaterin Heidrun Stubbe erläuterte, haben bereits mehrere Firmen aus dem Osnabrücker Land Gelder aus diesem Programm erhalten. Dabei wurden sie von der Heidrun Stubbe GmbH bei der Ausarbeitung der Förderanträge unterstützt. Sie  konnten dadurch ihr Risiko bei der Entwicklung neuer Produkte deutlich senken.

Außer ZIM können noch weitere Programme für die Förderung von Innovationsberatung, für die Patentanmeldung oder für Energiemanagement beantragt werden, erläuterte sie den Teilnehmern. Dazu gehören die WIPANO Patentförderung, das Programm "KMU innovativ sowie die go-inno Innovationsgutscheine. Es sei allerdings schwierig, ohne professionelle Unterstützung die umfangreichen Anträge zu erstellen. Die anwesenden Unternehmer und Wirtschaftsförderer konnten zahlreiche Informationen und Anregungen aus der Veranstaltung mitnehmen.